Radversicherungs per Klick

Nicht unbedingt vorhersehbar, dass der größte Autolobbyist Deutschlands eine innovative Version einer Fahrradversicherung auf den Markt bringt.
Mit „ADAC Fahrrad-Versicherung Click & Go?“ gibt es jetzt eine „on demand“ Versicherung für Fahrräder. Entsprechende Affinität für Smartphones vorrausgesetzt., kann hier per App ein temporärer Versicherungsschutz für das Fahrrad gebucht werden. Und zwar immer dann wenn man spontan meint, es sei erforderlich. D.h. kurzfristig und mit einer beschränkten Laufzeit.

Kleiner Wermutstropfen, die Testphase ist aktuell auf den Raum der Stadt München beschränkt und die Versicherungsdauer auf maximal 24 Stunden am Stück begrenzt.

https://www.adac.de/produkte/versicherungen/fahrradversicherung-click-and-go/

03. Juni – Weltfahrradtag!

Seit zwei Jahren ist der 3. Juni ein offizieller UN-Tag zur Anerkennung der Bedeutung der Fahrradnutzung. Damit wurde der „Europäische Tag des Fahrrades“, der bereits seit 1998 begangen wird, die weitere Ehre zuteil auch auf anderen Kontinenten beachtet zu werden.

Da bei Fietsenmakers im Grunde jeder Tag ein Weltfahrradtag ist, ändert sich nicht viel. Es soll aber Leute geben, für die besondere Anlässe immer eine Motivation sind. Manch einer braucht eine bedrohliche Virusinfektion um auf Rad zu steigen, andere eben einen Weltfahrradtag.

In diesem Sinne, gute Fahrt!

Buchtipp für Fahrradversteher


Wer schon immer mal wissen wollte wie ein Fahrrad funktioniert, findet in diesem kleinen Büchlein ein paar hübsche Grafiken, die einen Blick ins Innere erlauben und Details aufzeigen die sonst von der Vorstellungskraft des Betrachter abhängen. Kann man machen!

„FAHRRAD VERSTEHEN“ für EUR 24,80 bei radundbuch

https://www.sueddeutsche.de/auto/buchbesprechung-die-raedchen-am-fahrrad-1.4754818

Als Mann will ich ’nen Cowboy!

Vor über 50 Jahren trällerte Gitte Haenning ihre Verlangen nach einem Cowboy heraus. Jetzt können das auch nicht schwule Männer tun, ohne ihre sexuelle Orientierung überdenken zu müssen. Das „COWBOY“ der belgischen Firma Cowboy SA ist das neue Sensuchtsobjekt für die gepflegten urbanen Herren die bisher, mit den „Renter“-Modellen auf der einen Seite und den hypersportlichen E-MTBs auf der anderen, auf dem Markt für E-Bikes nicht glücklich wurden.

Gediegenes schwarz matt, im aufgeräumten „van Moof-“ Design mit hipper Gravel-Bike Anmutung. 250W Hinterradnabenmotor und 70 km Reichweite. Einem Riemenantrieb, Scheibenbremsen und im Rahmen integriertes Licht. Allerdings keine serienmäßigen Schutzbleche, was das Rad zum daily driver gemacht hätte, aber die gibt es vielleicht bald als Zubehör? Und schliesslich die unvermeidliche App für die Kontrollfreaks. Damit nicht nur Google weiss wo das Fahrrad steht, sondern auch der Eigentümer. Ist doch schön.

Gute Fahrt!


https://cowboy.com
https://www.youtube.com/watch?v=O30iggYXKZU

P.S. Der eigentliche Grund warum es hier Erwähnung findet war ursprünglich, dass es, wie bei den vanMoof Rädern (mit Schutzblechen), alternativ zum Kauf auch ein Mietmodell angeboten wird. Sorry, Gitte!

Hinweis: „vanMoof“ Fahrräder sind nur im Direktvertrieb beim Hersteller zu beziehen.

Tödliches Jahr für Radfahrer?

Aufgeregt steht es da wieder: „Deutlich mehr Fahrradfahrer getötet“ oder „Pkw-Insassen und Fußgänger verunglückten seltener tödlich, Radfahrer dagegen deutlich öfter“ oder „…, war der Anstieg der getöteten Fahrer mit einem Zuwachs um 28,4 Prozent besonders hoch.“.

Und was soll man sagen? Ja, in Deutschland starben 2018 laut Statistik erhöht mehr Radfahrer durch Unfälle im Strassenverkehr, als in dem Vergleichsjahr. Die Kommentare schlüsseln es nicht auf, möglicherweise sind es mehr die Alten mit E-Bike oder sind es die jungen CO2- Bewussten? Man weiss es nicht.
Aber unabhängig davon, dass hinter jedem Toten eine Trägodie steht, wird der entscheidende Teil der Statistik in den Kommentaren dazu, nicht aufgeführt. Und ja, natürlich sind die Radwege schlecht, so wie die allgemeinen Bedingungen für Radfahrer im Strassenverkehr es sind, aber der vermutlich wahre Grund für die Zunahme wird vermutlich einfach sein und das ist das Gute im Schlechten. Es fahren vermutlich einfach deutlich mehr Leute mit dem Fahrrad!
In den Niederlanden waren es erstmalig 2017 mehr Verkehrstote bei den Rad- als bei den Autofahrern.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/unfallstatistik-2018-zahl-getoeteten-radfahrer-deutlich-gestiegen-a-1276467.html
https://www.adac.de/der-adac/verein/aktuelles/bilanz-verkehrstote/
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/zahl-der-verkehrstoten-2018-um-95-gestiegen-starker-anstieg-bei-fahrradfahrern-100.html
https://www.zeit.de/news/2019-02/27/mehr-verkehrstote-durch-unfaelle-mit-fahrrad-und-motorrad-190226-99-152503
https://www.adfc.de/artikel/fahrradunfall-was-tun/